Nicht angemeldet | 08.09.2010
F2 Match gegen HC Einsiedeln (05.03.2010)

HC Einsiedeln – SG Unterland 25:21 (10:6)
Einsiedeln Brühl
Es spielten: Anderwert, Bolliger, Bühler, Ebnöther, Hürlimann, Schläfli, Spirig, Vonlanthen, Wittmann, Zimmermann


Unnötige Niederlage in Einsiedeln

Mit einem kleinen Kader fuhren wir am Samstag im Schneegestöber nach Einsiedeln.
Die Vorgaben von Trainer Bruno waren klar: Wir sollen haushälterisch mit unseren Kräften umgehen, technische Fehler vermeiden, konzentriert unser Spiel machen und kraftvoll und aggressiv verteidigen.
Leider vermochte das Team diese Vorgaben in der ersten Halbzeit gar nicht umzusetzen. Vor allem die Verteidigung zeigte erhebliche Mängel. Immer wieder konnten die Einsiedlerinnen durch Anspiele an die Kreisläuferin punkten. Unsere Mitte wies grosse Löcher auf und auf 8 Meter wurde nicht richtig zugepackt. Die Einsiedlerinnen konnten so den Ball „laufen lassen“ und erreichten damit oft eine Überzahlsituation.
Ein Timeout unsererseits und die klaren Worte von Bruno brachten in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit eine bessere Verteidigungsleistung. Doch der Angriff schien wie lahmgelegt. Die Einsiedlerinnen verteidigten offensiv und konsequent. Oft wurden wir nach wenigen Pässen blockiert; so konnte der Ball zu wenig „laufen gelassen“ werden und viele unserer Aktionen entstanden aus dem Stehen.
Zur Pause stand es somit lediglich 10:6. Nach der Pause starteten wir besser. Der Angriff wurde zunehmend dynamischer und von den Rückraumspielerinnen konnten vermehrt Treffer erzielt oder Penaltys herausgeholt werden, so dass wieder Hoffnung auf einen Sieg aufkommen konnte. Während weiten Teilen des Spiels konnten wir jedoch in der Verteidigung nicht die gewünschte Leistung erbringen und so entstanden weiterhin Überzahlsituationen, welche die Einsiedlerinnen vor allem von den Flügelpositionen erfolgreich ausnützten.
Zwischenzeitlich kamen wir bis auf ein Tor an Einsiedeln heran, doch schlussendlich mussten wir uns mit einem 25:21 geschlagen geben.

Fazit: Wir müssen vor allem im Hinblick auf den Cupfinal unsere Verteidigungsleistung massiv steigern. Die Flügel- bzw. Kreisspielerin Marion und Brigit sind eine gute Variante im Rückraum. Mädels, ihr habt eure neue und ungewohnte Aufgabe gut gemeistert.

Abschliessend kann ich sagen, dass der Ausflug ins verschneite Einsiedeln auch auf dem Heimweg zur richtigen Schlitterpartie wurde und uns so zugesetzt hatte, dass sich nicht einmal der harte Kern der Party-Tiger der SGU am Abend noch für den Ausgang begeistern konnte, sondern das gemütliche Sofa vorzog! :-)

Eliane



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