Spielbericht

SG Züri Unterland (MU15) – HC Stäfa-Mailen 18:20 (9:11)

Datum: 14.01.2018, 16:00 Uhr
Ort: MZH Bülach
Es spielten: Bonito, Geyssel Michael(10), Heinzelmann(4), Honegger(4), Jung, Nägeli, Pedara, Petrovic, Seiz(T), Sinko, Tran, Unternährer
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Ein Geyssel war gegen HC Stäfa-Meilen nicht genug

In der MZH musste die Bülacher MU15 der Unerfahrenheit vieler Spieler viel Tribut zollen. EIN Michi Geyssel war da nicht genug. Nachdem Michi nämlich offensiv gedeckt wurde konnten die anderen, wenig erfahrenen Rückraumspieler die Verantwortung nicht übernehmen. So wurde das Angriffsspiel zum Krampf. Aber auch in der Verteidigung unterliefen den unerfahreneren Spielern im Team immer wieder Stellungsfehler, welche vom Gegner, vor allem über die Flügel, ausgenützt werden konnten. Léon im Tor hielt sein Team mit vielen Paraden und insgesamt 4 abgewehrten Penalties bis zum Schluss im Spiel.

Bülach hatte Anspiel und lag schnell 2:0 und 6:2 in Führung. Nach dem 7:3 erlaubten die angesprochenen Stellungsfehler dem Gegner auf 7:5 aufzuschliessen. Dann wurde Michi eng gedeckt. Noch gelang der 8:5 Führungstreffer. Aber ausgerechnet als Stäfa-Meilen eine 2 Minuten Strafe absitzen musste konnten sie auf 8:7 verkürzen. In der 24. Minute erfolgte der 8:8 Ausgleich, und weil im Bülacher Angriff ohne Michi der Druck völlig fehlte konnten die Gegner bis zur Pause noch auf 9:11 erhöhen.

In der zweiten Halbzeit stellte sich das Heimteam etwas besser auf die enge Deckung ein. Es war hauptsächlich weiterhin Michi, der mit seinem Stellungsspiel und den schnellen Antritten für Torgefahr sorgte. Die Bülacher konnten nach ca. 10 Minuten wieder auf 14:14 aufschliessen. Das Spiel blieb bis zum 16:16 ausgeglichen und eng, vor allem auch weil die Verteidigung bei Bülach nun endlich besser harmonierte. Im Angriff fehlte aber weiterhin der Druck und das Überraschungsmoment. Das 16:18 in der 26. Minute war dann so etwas wie die Vorentscheidung. Bülach konnte nur noch den 17:18 Anschlusstreffer schaffen, bevor die Gegner mit zwei weiteren Toren in Folge sich den Sieg sicherten. Das 18:20 fiel in der letzten Sekunde.

tke

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